Ein Tagebuch der Gedanken
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Willkommen in meiner neuen Schatztruhe. Ich hab mir gedacht, das ich einfach mal einen Großteil meiner Inspirationen und Gedanken aufschreib. Bitte sagt mir eure Meinung dazu und schreibt einen Kommentar.... Am besten ihr setzt eure Seite drunter, dann schau ich mir die auch mal an.... Wünsch euch viel Spaß beim Lesen........................................

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Verzweifelt, hoffnungslos. Ohne jegliche Koordination lief er durch die pitschnassen Straßen. Jeder seiner uneinheitliche Schritte klatsche auf den nassen Boden. Niemand konnte ihm helfen. Dies war eine dieser Erfahrungen die nur er machen konnte. 

Er blutete stark. Alles verschwamm für Sekunden. Dann lag er auf der Straße. Die Augen weit aufgerissen, die Sterne im Blick.

Der kühle Regen, schwamm das Blut aus seiner Brust. Und bald schon lag er in einem laternenbeschienenen, rubinroten See aus Regen und Schmerz.

Wie süß doch die Nacht schmeckt. Ihm wurde kalt, er zog das Knie zum Kopfe.

Verwegen, dieses Gefühl. Selbst die Mischung aus Eifersucht, Trauer und Schmerz sind nicht schlimmer als die Eifersucht selbst. Langsam langte er sich an die Brust. Er schrie, es schmerzte, also war noch bei Sinnen.

Er stand auf, die Hand fest auf das Loch in seiner Brust gedrückt. So stand er dort, schrie in den Himmel. Gefährlich dieses Spiel aus Liebe und Zweck. "Warum das alles? Wo ist denn meine wahre Liebe!!!" So sinnlos, wer bekam schon jemals eine Antwort.

Doch an diesem Tag sollte alles anders sein, dieser Tag war einzigartig, den an diesem einen Tag, würde zum ersten Mal der Himmel aufgetan und eine Stimme würde im die ewige Frage der Liebe beantworten.

Kaum drei Sekunden später, stach ihn grelles Licht zu Boden, so stark, als würde seine Haut dadurch verbrennen. Ein dumpfes, tiefes Pfeifen durchdrang seine Ohrmuscheln und nistete sich in seinen Kopf, so das er nur noch schreien konnte, wie er es noch nie zuvor getan.

 

Schlagartig, war alles still. Ein Mann stand vor ihm, er hatte halblange Haare und aus seinem offenen Hemd blutete es in Strömen. Es war sein Spiegelbild. Doch dieses asyncrone Spiegelbild nahm seine Hand und drückte sie sich auf die Brust, zurück blieb nur verheilte Haut. Der Mann war baff, sein Spiegelbild lächelte.

Alles schien unendlich rein um ihn herum, ein weißer Raum ohne Wände. War da ein Baum? Egal was er erwartete zu sehen, er sah es.

Sein Spiegelbild zeigte auf eine Parkbank.  Dort saßen zwei Menschen, eine Frau mit brünetten halblangen Haaren und er selbst. Er wollte die Frau von vorne sehen, doch er konnte keinen Schritt tätigen.

Das Spiegelbild sprach: "Tut mir Leid, aber deine Fantasie weiß nicht, wie diese Frau aussieht. Also kannst du sie nicht sehen."

"Wo bin ich?", fragte der Mann.

 Sein Spiegelbild lächelte: "Du bist hier um deine Antwort zu finden."

 Der Mann fragte: "Wer ist meine wahre Liebe und wie kann ich sie finden?"

Sein Spiegelbild lächelte erneut.

Er sah zur Bank. Die Frau stand auf und ging.

 Und dann plötzlich fingen seine Gedanken an, wie von selbst zu sprechen:

"Dieser Mann und diese Frau sind wie zwei Farben.

Es gibt unendlich viele Mischungen, ob eine Mischung schöner ist als die andere, weiß man erst wenn man sie versucht hat zu mischen.

So sind sie ihr Leben lang auf der Suche nach einer perfekten Mischung, dabei ist für jeden eine andere Mischung ideal. Es gibt so unendlich viele Farbtöne, dass niemand genau weiß, welche Mischung er eigentlich am besten findet, dabei gibt es oft schöne und oft böse Überraschungen. Fest steht nur, die eigene Farbe verändert sich ständig, sie wird beeinflusst von anderen oder abgestoßen. Ebenso entwickelt sich die bevorzugte Mischung immer weiter"

Seine Gedanken waren verstummt und das Spiegelbild antwortete ihm:

"Du kannst deine wahre Liebe gar nicht finden, bevor du nicht selbst weißt wie sie aussieht."

Kurz darauf gab es einen ohrenbetäubenden Knall.

Der Mann lag wieder auf der Straße, er langte sich an die Brust. Unglaublich, er war geheilt. Er stand langsam auf. Im selben Moment wusste er das die wahre Liebe nicht eine Person sein konnte. Sie ist der Weg, der Weg seiner Farbe, wie sie schlussendlich einmal aussehen würde war egal, es war nur wichtig, das sie sich veränderte wie er wollte, wie er es für perfekt hielt, ob dies mit einem Menschen passiert oder mit mehreren oder nie.

22.5.10 14:03
 


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